Auf einem Volksfest hat die Security alle Hände voll zu tun. Sie muss das Jugendschutzgesetz, beziehungsweise dessen Einhaltung kontrollieren und durchsetzen, indem sie Jugendliche unter einem gewissen Alter nicht ins Zelt lässt, sofern sie keine Begleitperson haben und auch dafür sorgt, dass um 00:00 Uhr alle unter 18 Jährigen nach Hause gehen. Auch der Alkoholkonsum fällt in den Zuständigkeitsbereich der Security, sofern der Festwirt dieses zur Aufgabe gemacht hat. Ausweiskontrollen und Diskussionen gehören also auf dem Volksfest zum täglichen, ja sogar stündlichen Brot der Security. Erweichen lassen darf sich hier keiner aus dem Team; die Strafen für den Wirt wären so enorm, dass dies nicht zu tolerieren ist.
Das nächste, was von der Security bewacht werden muss, ist die Einrichtung des Zeltes. Auf den Bänken und Tischen zu tanzen, ist auf dem Fest normal, vor allem, wenn eine schwungvolle, Stimmung machende Kapelle spielt. Da vergessen vor lauter Singen, Tanzen und Alkohol die Gäste schon einmal, dass eine Volksfestgarnitur nur eine gewisse Tragkraft hat, die dem rhythmischen Springen von vier oder fünf erwachsenen Menschen nicht gewachsen ist. Oft genug splittern die Bänke oder Tische; ein Schaden für den Wirt und Unfallgefahr für das Publikum. Die Security hat vom Wirt die Weisung, aufzupassen, dass die vorgegebenen Grenzen eingehalten werden.
Auch bei Raufereien, ebenfalls nicht die Ausnahme auf dem Volksfest, muss die Security beschwichtigen, ohne Gewalt zu zeigen. Beherztes Eingreifen, um die Streithähne zu trennen, ist in Ordnung, doch selbst mitzumischen ist ausdrücklich untersagt. Die Aufgaben der Security sind weit gefächert; kaum ein Festwirt kann heute auf geschultes Sicherheitspersonal verzichten; dafür sorgen die Auflagen von den Gemeinden.
Sind Ermittlungen einer Detektei von Nöten, kann ein Betrieb diese meistens von der Steuer absetzen. Dies ist wichtig, denn auch, wenn das Eliminieren von unnötigen Kosten schon allein Grund genug ist, gerne eine Detektei für ihre Arbeit zu bezahlen, so ist es doch von Vorteil, dadurch auch Steuern einsparen zu können.
Ein Blaumacher kostet ein Unternehmen eine Stange Geld. Es ist nicht nur Tatsache, dass eine Menge Lohn weiter bezahlt werden muss, solange ein Mitarbeiter immer und immer wieder krank feiert. Auch Ersatz für seine Arbeitsleistung muss finanziert werden. Nicht immer können die Kollegen es mit tragen, wenn ein Mitarbeiter ständig ausfällt. Manche Ärzte schreiben nur zu gerne krank; auch wenn die Symptome erfunden sind und jemandem eigentlich nichts fehlt. Die Krone der Frechheit ist es dann noch, wenn der Angestellte die Krankenzeit nutzt, um sich nebenher ein paar schwarze Euro zu verdienen. Somit fehlen dem Fiskus auch noch die Regelabgaben. Hier muss demjenigen auf schnellste Art und Weise das schändliche Werk vermiest werden. Um ihn zur Rechenschaft ziehen zu können, muss die Detektei ihre Ermittlungen aufnehmen, da es den meisten Arbeitgebern nicht möglich ist, ihre Mitarbeiter im privaten Leben zu kontrollieren.
Die Rechnung, die die Detektei für ihre Ermittlungen stellt, kommt also in die Unterlagen, die der Steuerberater des Unternehmens bearbeitet. In manchen Fällen haben Gerichte die überführten Blaumacher aber auch schon dazu verurteilt, die Kosten für die Detektei selbst bezahlen zu müssen, neben allen zu Unrecht erhaltenen Löhnen, den Gerichtskosten und den Steuern samt Strafe. Und diese Kosten können vom Übeltäter nicht von der Steuer abgesetzt werden.
Manchmal kann ein Detektiv seine Ermittlungen nicht einfach aus der Ferne erledigen. Er muss mitten in eine Sache hinein, um seine Beobachtungen machen zu können. Um zum Beispiel in einer Firma den Mitarbeiter zu enttarnen, der sich durch Unterschlagungen selbst bereichert und das Unternehmen schröpft, muss der Detektiv mitten in das Geschehen kommen, um genaue Ermittlungen durchführen zu können. Sicher gehört es auch dazu, die Mitarbeiter, die für das Vergehen in Frage kommen, im privaten Bereich zu überprüfen. Wenn jemand deutlich über seine Verhältnisse lebt, kommt er viel mehr als Täter in Frage, als jemand, der unauffällig vor sich hin lebt. Gerade diese Unauffälligkeit kann aber manchmal eine bewusste Täuschung sein. Im Unternehmen, direkt neben den wirklichen Mitarbeitern, kann eine solche Undercover Aktion am erfolgreichsten sein.
Der Detektiv muss natürlich unauffällig in den Betrieb gebracht werden. In Zusammenarbeit mit einigen wenigen Eingeweihten wird er ganz normal beschäftigt. Dann muss der Detektiv seine Ermittlungen aufnehmen, indem er Kontakte knüpft. Besteht gehen einige Mitarbeiter schon ein Verdacht, werden die Ermittlungen nach dem Ausschlussverfahren weiter betrieben. Stück für Stück führt die Undercover Arbeit dann zum Erfolg, bis der oder die Übeltäter letztendlich hieb- und stichfest überführt werden können.
Geschick und Gespür sind bei Undercover Ermittlungen für einen Detektiv die wichtigsten Voraussetzungen. Die Tarnung muss stimmen, sonst ist alles umsonst. Bekommen die Mitarbeiter Wind davon, dass es sich nicht um einen harmlosen Kollegen, sondern um einen Detektiv handelt, werden sie ihre strafbaren Handlungen unterlassen, bis in ihren Augen die „Luft“ wieder „rein“ ist. Die Ausgaben der Firmenleitung für die Undercover Ermittlungen sind dann völlig umsonst.
Was sie nicht alles zur Verfügung haben, die Detektive von heute. Ihre Ermittlungen sehen völlig anders aus, als noch vor wenigen Jahren. Auch in dieser Hinsicht wird die Technik dank stetiger Forschung und Weiterentwicklung immer besser, dabei jedoch auch immer erschwinglicher. Es ist lange vorbei, dass Detektive außer einem Diktiergerät und einer Kamera nichts weiter als Ausrüstung zu verzeichnen haben. Selbst diese Dinge funktionieren heute digital, das heißt, die Aufzeichnungen vom Diktiergerät können sofort auf dem PC abgespielt und gespeichert werden, und auch die Fotos müssen nicht mehr erst entwickelt werden, sondern finden ihre Verwendung gleich in digitaler Form. Der Klient bekommt eine CD mit Bildern, und zwar deutlich eher, als er die entwickelten Fotos in den Händen halten könnte.
Auch die Videotechnik ist ein großes Stück weiter gekommen; die Bearbeitung und Auswertung der Videodateien ist ebenfalls dank Computertechnik viel einfacher geworden. Minikameras, die im Jackenknopfloch oder in einer Handtasche versteckt sind, machen es viel leichter, den zu observierenden Menschen nahe zu kommen, sie zu einer Aussage hinzureißen.
Ein Stück weit höher ist die Technik noch, wenn es darum geht, in einer Firma gegen Spionage zu agieren. Auch hier werden nicht selten Detektive mit den Ermittlungen und den Sicherheitsbelangen beauftragt, weil sie einfach loyal sind, und keinen Vorteil davon haben können, etwaige Entdeckungen unter den Tisch fallen zu lassen. Alle technischen Geräte werden immer kleiner, immer leistungsfähiger, immer erschwinglicher. Und da auch die weitere Verarbeitung der gesammelten Daten immer weniger Aufwand erfordert, haben Spione bei rechtzeitigem Auftreten der Detektive keine Chance, ebenso, wie die Spionagetechnik die Arbeit der Ermittler in eigener Sache immer effektiver macht.
In der Spionagetechnik haben es Detekteien oft auch mit der Suche nach Wanzen, wie Abhörsender im Volksmund genannt werden, zu tun. Dabei geht es hier gar nicht so sehr um die kleinen Geräte, sondern um den Schaden, der durch diese Wanzen entstehen kann, wenn sie nicht rechtzeitig bemerkt werden.
Nicht umsonst haben große Wirtschaftsunternehmen extra Konferenzräume. In diesen werden Gespräche über die brisantesten firmeninternen und auch den Weltmarkt betreffenden Dinge geführt. Es wäre nicht auszudenken, wenn das alles nach außen dringen könnte, weil Betriebsspionage geführt wird. Ein neuer Mitarbeiter, der von einer anderen Firma kommt, kann da schon ein Risiko sein. Oft werden in den großen Firmen die wichtigen Räume deshalb auf Wanzen hin untersucht. Viele Detekteien sind auch Spezialisten in Sicherheitsfragen. Sie können nicht nur Wanzen auffinden und Räume somit abhörsicher machen, sondern vieles mehr. Selbst Angriffe von außen, mit Richtmikrofonen, können verhindert werden, wenn die Sicherheitstechnik oder vielmehr Spionagetechnik früh- beziehungsweise rechtzeitig solche Angriffe von außen verhindern kann.
Was es für ein Wirtschaftsunternehmen bedeuten kann, wenn hier von außen spioniert wird, ist klar. Geplante Neuerungen werden von anderen Firmen in die Tat umgesetzt, die so dringend benötigten Einnahmen bleiben aus, obwohl man selbst viel eher die durchschlagende Idee hatte. Wanzen können also nicht nur ein wenig Ärger machen, sondern richtig viel Geld kosten. An ihnen können somit auch Arbeitsplätze hängen, denn mit dem Niedergang eines ausspionierten Unternehmens gehen auch alle Arbeitsplätze verloren. Um dies zu verhindern, wird Spionagetechnik sehr groß geschrieben. In den einen Firmen nur im Bezug auf die Spionageabwehr, wie eben das Aufspüren von Wanzen, in den anderen sogar aktiv.