Sicher gehört eine solche Ermittlung nicht zum Alltag vom Detektiv. Passieren kann es aber durchaus, dass man es bei den Fällen in der Wirtschaftskriminalität, aber auch anderen Belangen, einmal mit einem ausländischen Geheimdienst zu tun bekommt. Wirtschaftsspionage ist weiter verbreitet, als man vielleicht annehmen möchte. Das Ausland ist an der fundierten Arbeit, die in deutschen Betrieben geleistet wird, durchaus interessiert. Da sind medizinische Forschungen, aber auch biotechnologische Entwicklungen, neue Verfahrensweisen zu effektiver Produktion und auch Produkte selbst, die ein hohes Interesse bei den anderen Staaten erwecken. Natürlich ist auch im innerdeutschen Bereich ein gewisses Konkurrenzdenken nicht auszuschließen, weswegen auch von Betrieben aus dem gleichen Land versucht wird, an Informationen zu gelangen. Die Aktivitäten der Geheimdienste oder Konkurrenzunternehmen sind verschieden. Der Detektiv bekommt es mit Abhörversuchen zu tun, muss sich aber auch darauf einstellen, dass im Management einer großen Firma oder im Team von Wissenschaftlern Menschen zu finden sind, die nur zum Schein alle Kraft in den jeweiligen Betrieb legen. In Wahrheit haben diese Mitarbeiter nichts weiter im Sinn, als Informationen, Berechnungen und Analysen abzugreifen und diese an Geheimdienste oder Auftraggeber aus anderen Firmen zu übermitteln. Es kann ein Professor sein, der sich doppelt bezahlen lässt, aber auch der Geschäftsführer, ein Laborant oder jeder andere Mitarbeiter, der mit dubiosen Hintermännern zusammen arbeitet, um den eigentlichen Betrieb zu schaden. Der ermittelnde Detektiv hat hier ein anspruchsvolles Stück Arbeit vor sich, bis die Beweise klar auf dem Tisch liegen. Nicht immer gelingt es, auch die Hintermänner und Drahtzieher zu überführen und zu ermitteln. Ein Geheimdienst wird sich bemühen, alle Spuren zu beseitigen.
Die Security auf einer Veranstaltung hat das Hausrecht inne. Das heißt im genauen: die Mitarbeiter der Sicherheitsfirma hat vom Veranstalter die Anweisung, in seinem Sinne zu handeln. Dies beinhaltet auch, dass das so genannte Hausrecht auf die Mitarbeiter der Security übertragen wird. Sie dürfen also Besucher, die sich weigern, die Hausordnung einzuhalten, vom Gelände verweisen. Sogar ein längerfristiges Hausverbot darf erteilt werden.
Die Security befindet sich also im Vergleich zu den Besuchern in den meisten Fällen im Recht. Einen Widerspruch gegen das Sicherheitspersonal kann man dennoch wagen, um eine falsch verstandene Situation aufzuklären. Das Rauchverbot in einer Halle durchzusetzen, ist nur ein Beispiel der Aufgaben der Security. Verstößt jemand gegen das Verbot, muss er die Zigarette sofort ausmachen. An manchen Tagen werden die Männer und Frauen vom Sicherheitsdienst gar nicht erst fertig mit den Aufforderungen, doch bitte nicht zu rauchen. Um das Ansehen und den Respekt zu bewahren, werden dann Exempel statuiert, die unbelehrbaren werden des Geländes verwiesen.
Wenn es dann jemanden erwischt, der nur eine nicht angezündete Zigarette in der Hand hält, weil er gerade nach draußen gehen wollte, um zu rauchen, ist Widerspruch durchaus korrekt. Man hat nicht gegen die Hausordnung und das Rauchverbot verstoßen. In den meisten Fällen lässt sich eine solche oder ähnliche Situation mit der Security durchaus klären. Jemand, der widerspricht, obwohl er eindeutig im Unrecht ist, macht sich natürlich mit dem Sicherheitsdienst keine Freunde. Alkohol verleiht manchmal ein loses Mundwerk. Dann muss man sich aber nicht wundern, wenn man sich plötzlich außerhalb der Hallen, für die man Eintritt bezahlt hat, und eigentlich einen schönen Abend verbringen wollte, wieder findet.
Die eigene Familie ist das wertvollste, was viele Menschen besitzen. Täglich sieht man sich beim Kaffeetrinken oder anderen Aktivitäten. Dies kann aber nicht jeder sagen, denn manche haben keine Familie. Vor allem nach dem Krieg ist es für viele Menschen so gewesen, dass sie nicht wussten wo ihre engsten Verwandten sich befinden. Inzwischen ist es zwar eher seltener, dass man nicht weiß wo seine Kinder oder seine Eltern sind, aber es kommt immer noch vor. Viele möchten aber den Kontakt wieder aufbauen und lassen einen Privatdetektiv nach der Familie suchen. Man kann es auch zuerst einmal selbst versuchen. Meistens wird man aber schnell feststellen, dass irgendwann die eigenen Grenzen erreicht sind und man nicht mehr weiterkommt.
Ein Privatdetektiv in Berlin kann aber seine Trümpfe ausspielen und wird eventuell auch fündig. Kinder, die beispielsweise adoptiert sind möchten vielleicht ihre Eltern finden und diese kennenlernen. Manche Eltern haben sich aber so gut im Hintergrund gehalten, dass es sogar für einen Privatdetektiven schwierig wird. Dieser kann zwar auf seine Quellen zurückgreifen und versuchen mit einigen Freunden und anderen Detektiven nach diesen Menschen zu suchen, aber seine Mittel sind ebenfalls nicht grenzenlos. Da dieser aber gewisse Tricks auf Lager hat werden seine Chancen etwas größer sein. Verlässt man sich also auf einen Privatdetektiv muss man sich weniger Sorgen darüber machen, etwas Falsches zu tun.
Die Kamera und Ferngläser werden hier anfangs weniger zum Einsatz kommen. Zuerst einmal muss sich der Privatdetektiv mit den Fakten auseinander setzen. Jedes noch so kleine Indiz wird mit aufgeschrieben und dann genauer erläutert. Man kann nicht immer alles herausfinden. Es gibt aber auch natürlich Organisationen, die den Privatdetektiv unterstützen und der Familie oder der einzelnen Person helfen möchten. Manche Personen versuchen es zuerst selbst. Es gibt im Internet sehr viele Seiten, auf denen man die Suche starten kann. Viele Seiten bringen zwar noch keinen Erfolg, aber es gibt immer wieder Fälle, die durch solche Seiten aufgedeckt werden können. Möchte man es also zuerst alleine versuchen, dann gibt es sehr viele Möglichkeiten für die Suche. Es kann aber passieren, dass man schnell mit seinem Latein am Ende angelangt ist. Mit einem Privatdetektiv kann die Sache vielleicht weiter verfolgt werden und zu einem guten Ende führen.
Die Ermittlungen, die in einer Detektei angestellt werden, nachdem ein Klient einen Auftrag dafür gegeben hat, müssen ebenso schriftlich protokolliert werden, wie dies auch bei der Polizei der Fall ist. Schritt für Schritt muss festgehalten werden, da sonst keinerlei Rechenschaft gegenüber dem Kunden gegeben werden kann.
Mit Datum, Uhrzeit und Ortsangabe sind die Eintragungen in der Akte zu versehen. Ob dies nun digital, am PC, oder schriftlich auf Papier erledigt wird, ist ganz egal. So kann der Auftraggeber zu jeder Zeit in der Detektei anrufen oder vorbei kommen, um nachzufragen, wie der Stand der Ermittlungen denn nun ist. Für den Detektiv bedeutet dies, dass er sich viele Details während der Ermittlungen merken oder notieren muss. Erst, wenn die Arbeit eines Tages erledigt ist, kann der genaue Bericht verfasst beziehungsweise ergänzt werden. In größeren Detekteien könnte es sein, dass eine Büroangestellte die diktierten Berichte zu den Ermittlungen abtippt; in kleineren Unternehmen müssen das wohl oder übel die Detektive selbst machen.
Diktiergeräte kennt man im Zusammenhang mit Ermittlungen von Detektiven ja schon aus dem Fernsehen. Und auch in der realen Welt sind die Geräte wohl ein fester Bestandteil des Handwerkszeugs, mit dem die Ermittlungen bewerkstelligt werden. Zettel und Papier sind ungünstig, wenn man sich während einer Autofahrt etwas notieren will. Hier ist das Diktiergerät einfach praktischer, auch, wenn die verbalen Notizen dann noch einmal niedergeschrieben werden. Der Kunde erhält nach Beendigung der Ermittlungen einen ausführlichen Bericht mit allen Fotos und Videos oder sonstigen Beweisen. Die Ermittlungen sind zu der Minute beendet, in der der Kunde mitteilt, dass er die Dienstleistung der Detektei nicht mehr in Anspruch nehmen möchte.
Frauen sind das zarte Geschlecht. Dies ist jedoch bei einer Security Firma relativ egal. Die Damen werden in der Regel hier genauso behandelt, wie die Männer. Meist gibt es aber von Firma zu Firma ein paar Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Im Eingangsbereich einer Diskothek wird meist ein Mann aufgestellt, da dieser mehr Respekt und „Gefährlichkeit“ ausstrahlt als eine Frau.
Große, kräftige Männer sind imposanter und werden daher hier lieber eingesetzt. Dies liegt aber eher an der körperlichen Beschaffenheit und nicht am Können. Frauen bei der Security werden aber in einer Diskothek immer wieder gerne eingesetzt. Sie können die Damentoiletten betreten und dort nach Drogen oder Betrunkenen Ausschau halten. Zusätzlich gibt es natürlich auch Firmenaufträge zur Überwachung von Gebäuden oder Firmengut. Hier sind Frauen auch sehr gerne gesehen, denn sie sind schlanker und meist zierlicher gebaut als Männer und können sie so auch durch engere Gänge oder in gewissen Räumen besser bewegen. Gelenkig sind sie ebenfalls und werden daher auch für Aufträge, die ein Mann vielleicht nicht erfüllen kann gebucht.
Der Job bei einer Security Firma ist sicherlich nicht leicht für eine Frau, dennoch kann er, wenn es ein Wunschberuf sein, die Erfüllung bringen. Er ist anstrengend, aufregend und manchmal nicht ganz ungefährlich. Dies sollte man sich vorab bewusst machen. Ist man erst einmal in der Situation, dass man mit einem Messer angegriffen wird, so ist es meist zu spät sich darüber Gedanken zu machen. Hier muss dann schon gehandelt werden. Frauen werden bei diesem Beruf grundsätzlich schon gleich behandelt. Dies ist auch wichtig.