Archive for Mai, 2010

Mai 28

Redakteur

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Der Privatdetektiv Arthur Häferle erhielt im vergangenen Jahr von einem Auftraggeber, der anonym bleiben möchte, den Auftrag, die Bettler in Graz zu observieren. Ziel war es, herauszufinden, wie gut die Bettler organisiert sind. Obwohl der Auftraggeber selbst nicht genannt werden wollte, entband er den Privatdetektiv von seiner Schweigepflicht. So stand Häferle in einem Interview der Kleinen Zeitung zur Verfügung. Darin ging es um die Ermittlungen bezüglich der Bettler Szene in Graz. Häferle bestätigte, dass die Bettler sehr gut organisiert seien. Sie nehmen beispielsweise nicht jeden Tag die gleichen Wege, sondern variieren hierbei immer wieder. Auch verschwinden sie in Hinterhöfe und andere verlassene Gegenden. Eine unauffällige Observation, wie sie geplant war, war aufgrund dieser Tatsachen nicht möglich. Insgesamt vier Ermittler waren vier Tage lang im Einsatz. Sie  beobachteten vor allen Dingen eines: Die Bettler aus Graz passten sehr genau auf, dass sie selbst nicht beobachtet wurden. Sie sprachen mit einem besser gekleideten Herrn, und das täglich. Der Verdacht liegt nahe, dass dieser die Bettler abkassiert hätte, doch konnte die Detektei diese Beobachtung nicht machen. Dafür erkannte man einen Mann, der den ganzen Tag auf Krücken unterwegs war, sie am Abend versteckte und ohne Gehhilfen weiter ging. Weiterhin beobachtete die Detektei, dass zwar viele der Bettler aus Graz im Vinzinest übernachten, ebenso viele aber in einem Ausländer-Hotel an der Mur. Eine Anfrage der Detektei brachte hervor, dass das Hotel insgesamt 49 Zimmer mit 20 Quadratmeter Wohnfläche und Kochnische vermietet. Pro Monat sollen dafür 350 Euro Mietkosten anfallen. Wie sich die Bettler dies leisten können, ob eine höhere Organisation dahinter steckt und viele weitere Fragen, konnten aber trotz konsequenter Observation nicht aufgeklärt werden.

Mai 24

Redakteur

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Ursprünglich sollte bei der WM in Südafrika in diesem Jahr ein Sicherheitsdienst für Recht und Ordnung sorgen. Doch jetzt berichtet die örtliche Zeitung „The Herald", dass dies möglicherweise nicht mehr der Fall sei. Sie beruft sich auf eine hochrangige Quelle. Diese will ihre Informationen aus einem Bericht des nationalen Geheimdienstes, des NIA, haben. Darin heißt es, dass das Security Unternehmen Nationwide den Auftrag zur Sicherung der WM zwar bereits erhalten hatte, aber nicht alle Mitarbeiter ausreichend überprüft worden seien. Als kürzlich das Nelson Mandela Bay Stadion eröffnet wurde, konnte aus einer Bar im fünften Obergeschoss des Gebäudes Geld entwendet werden. Mit diesem Vorfall fiel es den zuständigen Stellen auf, dass die Mitarbeiter des privaten Sicherheitsdienstes nicht vollständig überprüft worden seien. Deshalb munkelt man nun, dass statt des Security Dienstes die Polizei die Bewachung der WM übernehmen sollte. Die Polizeibehörde von Port Elizabeth bestätigte, dass sie die Information bekommen habe, möglicherweise für die Sicherheit bei der WM zu sorgen. Sollte sich dies bestätigen, könnte es für Nationwide bedrohlich werden. Der Auftrag zur Überwachung der WM hatte einen Wert von 18 Millionen Rand, was etwa 1,8 Millionen Euro entspricht. Sich einen solchen Auftrag entgehen lassen zu müssen, weil evtl. unseriöse Mitarbeiter beschäftigt werden, dürfte sich für den Security Dienst als äußerst fatal erweisen. Bisher ist unklar, ob die Gerüchte tatsächlich den Tatsachen entsprechen, zumal der Zeitung „The Herald" keine eindeutigen Beweise vorliegen, sondern nur die Aussagen der nicht näher benannten Quelle. Ebenfalls ist der vermeintlich bestehende Bericht des Geheimdienstes bis dato noch nirgends öffentlich gezeigt worden.

Mai 20

Redakteur

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Das Public Viewing, das bereits bei der WM 2006 und der EM 2008 besonders begehrt in Köln war, soll auch zur WM 2010 wieder stattfinden. Veranstaltungsort soll die Lanxess-Arena und die direkt daneben gelegene Wiese sein. Dort können Zuschauer die Spiele wieder live auf einer Großleinwand mit verfolgen. Bisher sind zunächst die Vorrundenspiele der Deutschen am 13., 18. und 23.06. geplant, die zur Ausstrahlung kommen sollen. Jedoch lässt sich mit den Veranstaltern bei entsprechender Nachfrage auch über weitere Termine anderer Länder reden. Ebenfalls hängen weitere Public Viewings nicht zuletzt auch von den Ergebnissen der deutschen Nationalmannschaft ab. Insgesamt werden für die Vorrundenspiele jeweils 40.000 Zuschauer erwartet. War das Public Viewing bei den vergangenen Spielen noch kostenfrei, so soll in diesem Jahr ein Eintrittspreis von voraussichtlich 5,50 Euro erhoben werden, wie der Kölner Stadtanzeiger kürzlich berichtete. Im Preis enthalten seien dann ein 0,3 Liter Freigetränk, sowie eine Fahrkarte für das VRS-Gebiet. Die Veranstalter dagegen dementierten diese Gerüchte, sie sagten, es sei alles noch in der Planung, und ob tatsächlich ein Eintrittspreis erhoben würde, sei bisher nicht sicher. Allerdings betonte man ebenso, dass der Aufwand für Servicepersonal in der Gastronomie, sowie ein unbedingt erforderlicher Sicherheitsdienst, nicht zu unterschätzen sei. Mit dem Eintrittspreis könnten diese Kosten abgedeckt werden. Wie wichtig ein Sicherheitsdienst bei solchen Veranstaltungen ist, weiß jeder, der schon einmal die Hooligans bei Fußballspielen gesehen hat. Gerade ein sehr guter Sicherheitsdienst wird allerdings kaum für wenig Geld arbeiten. Soll die Security also entsprechende Leistungen erbringen, müssen die finanziellen Mittel dafür ebenso aufgebracht werden.

Mai 16

Redakteur

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Dass Detekteien und Detektive auch für die Personensuche eingesetzt werden können, ist mittlerweile sicher Jedermann bekannt. Nun wurde jedoch eine neue Initiative gegründet: Die Vermissten-Suche. Das gleichnamige Internetportal arbeitet eng mit einer renommierten Detektei zusammen, gemeinsam sollen Fälle von vermissten Personen schneller und erfolgreicher aufgelöst werden. Allerdings ist die Initiative bisher noch recht wenig bekannt, so dass man sich zunächst um die Steigerung des Bekanntheitsgrades kümmern muss. Dabei hat man sich nun für die Beauftragung einer weltweit agierenden und bekannten PR-Firma entschieden. Mit deren Hilfe soll das Projekt Vermissten-Suche nun deutlich bekannter gemacht werden. Das Internetportal will Anlaufstelle für Vermisstenmeldungen und -suchen sein. Dabei setzt man sich zum Ziel, dass alle Personen auf die Seite zugreifen, sachdienliche Hinweise geben können und auch eigene Suchen starten können. Langfristig will die Detektei, die maßgeblich an der Arbeit der Vermissten-Suche beteiligt ist, damit erreichen, dass eine breitere Masse über aktuelle Vermisstenfälle aufgeklärt wird und selbst mit helfen kann, diese aufzuklären. Natürlich wird es auch mit den Hinweisen aus der Bevölkerung nicht dazu kommen, dass die Detektei keine Aufgaben mehr übernehmen muss. Allerdings wird es möglich, die Fälle schneller aufzuklären, was betroffenen Familien viel Leid ersparen kann. Denn die Ungewissheit ist oft schlimmer, als ein Ende mit Schrecken, das erreicht wird. Deshalb soll künftig eine breite Marketing-Kampagne angelegt werden, um den Bekanntheitsgrad der Initiative Vermissten-Suche deutlich zu steigern und in der Bevölkerung mehr Aufsehen zu erregen. Dadurch können auch die Erfolge der Detektei bei den Ermittlungen gesteigert werden, da mehr Menschen entsprechende Hinweise liefern können.

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