Archive for Juli, 2010

Jul 19

Redakteur

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In Paderborn konnten aus Bulgarien zwei junge Frauen am 13. Juli diesen Jahres als Tatverdächtige festgenommen werden. Sie hatten bereits zwei Taschendiebstähle unternommen und weitere versucht. Eine Kundin von 50 Jahren befand sich an der Westernstraße in einem Textilkaufhaus, es war kurz vor 17 Uhr. In ihrem Rucksack hatte sie ihren Geldbeutel verstaut und bemerkte bei einer Anprobe den geöffneten Reißverschluss. Die Geldbörse befand sich natürlich nicht mehr im Rucksack. Nur eine Viertelstunde später bezahlte in der Westernstraße in einer Drogerie eine 44-jährige Frau ihren Einkauf und steckte ihre Geldbörse in die Handtasche. In einem benachbarten Geschäft wollte die Frau nur wenige Minuten später einen weiteren Einkauf bezahlen, doch auch hier war das Portmonee verschwunden. Beide Frauen hatten den dreisten Diebstahl nicht bemerkt. Während das letzte Opfer gerade den Diebstahl bemerkte, wollten die zwei mutmaßlichen Täterinnen wieder zuschlagen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sie sich am Königsplatz in einem Warenhaus und wurden schon beobachtet. Die zwei jungen Frauen sind einem Ladendetektiv aufgefallen, da sie die Nähe von anderen Kundinnen ganz offensichtlich suchten. Die Frauen griffen tief in ihre Trickkiste, um ihre Absichten verdecken zu können. Allerdings bemerkte der Detektiv das Hineinlangen in die Taschen der anderen Kundinnen und griff beherzt ein, er stellte beide Frauen und hielt sie fest. Die beiden Tatverdächtigen im Alter von 18 und 20 Jahren wurden von der Polizei abgeführt. Sie reisten erst eine Woche zuvor aus Bulgarien in Deutschland ein und hatten ihren Wohnsitz in Bremen angemeldet. Bisher hat die Polizei noch keine weiteren Erkenntnisse über die Frauen. Die Staatsanwaltschaft legte eine Sicherheitsleistung fest, die von den beiden Tatverdächtigen entrichtet wurde und sie wurden aus dem Gewahrsam der Polizei wieder entlassen. Es wurde ein Strafverfahren gegen die Frauen eingeleitet. Nur durch die gute Beobachtungsgabe eines Detektivs konnten zwei mutmaßliche Taschendiebinnen in Paderborn gestellt werden. Zuvor vergriffen sie sich bereits bei anderen Kundinnen in verschiedenen Geschäften an deren Eigentum. Die Kaufhausdetektive werden nicht nur zum Schutz vor Ladendiebstahl eingesetzt, sondern sind sie auch um die Sicherheit der rechtschaffenen Kunden bemüht.

Jul 15

Redakteur

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Ferienzeit ist Jobberzeit. Minijobs haben jetzt Hochkonjunktur, denn Schüler und Studenten versuchen während der Ferienzeit ihr Taschengeld aufzubessern, um sich vielleicht das eine oder andere leisten zu können. Die angebotenen Ferienjobs sind nicht nur auf Botendienste und Pack-Jobs begrenzt, sondern in nahezu jeder Branche werden billige Arbeitskräfte über einen begrenzten Zeitraum gern genommen. Ein Ferienjob ist nicht nur eine tolle Möglichkeit, etwas Geld dazu zu verdienen. Schüler und Studenten haben dadurch auch Gelegenheit, einen Einblick in den Wunschberuf zu bekommen oder bei mehreren Jobs sogar Vergleiche zwischen verschiedenen Berufen anstellen zu können. Das erleichtert die spätere Berufswahl und hilft dabei, für die Zukunft Ziele zu setzen. Wer in der Ferienzeit seinen Traumjob findet, wird auch in Schule und Studium viel motivierter ans Werk gehen und möglicherweise sogar die eine oder andere zusätzliche Weiterbildung anstreben, um dem erträumten Ziel näher zu kommen. Einen Hauch von Abenteuer verspricht der Job als Detektiv, denn gleichfalls in dieser Branche werden Ferienjobs angeboten. Sicherlich kann ein minderjähriger Schüler oder genauso ein Student nicht für alle Jobs eingesetzt werden, die in einer Detektei anstehen. Aber für einfache Aufgaben, wie Adressfindung, leichtere Observationen oder natürlich Botengänge können Ferienjobber durchaus eingesetzt werden. Für andere Aufgaben, wie Personenschutz oder ähnliches dürfen Schüler und Studenten schon allein aus Sicherheitsgründen nicht eingesetzt werden, außerdem fehlt ihnen  die hierfür notwendige Ausbildung. Dennoch kann es sehr interessant sein, einmal einen Einblick in den Alltag einer Detektei zu bekommen. Wer sich für einen Ferienjob als Detektiv interessiert, fragt entweder direkt in einer nahe gelegenen Kanzlei an oder sucht auf den Stellenbörsen im Internet nach einem geeigneten Job. Auch eine eigene Suchanzeige am schwarzen Brett des Supermarkts und / oder auf kostenlosen Anzeigenportalen kann erfolgversprechend sein.

Jul 11

Redakteur

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Die Staatsanwaltschaft muss nun gegen die eigenen Behörden Ermittlungen einleiten. Grund dafür scheint eine undichte Stelle zu sein. Doch was war passiert? Ende April war eine Großrazzia bei der Deutschen Bank in Frankfurt am Main angesetzt worden. Es ging vorrangig um Ermittlungen gegen Steuerhinterzieher. Die Deutsche Bank war jedoch kurz zuvor gewarnt worden. Günter Wittig, der Leitende Oberstaatsanwalt, gab bekannt, dass man in den eigenen Reihen nach dem Maulwurf suche. Allerdings laufen die Ermittlungen derzeit noch gegen Unbekannt, einfach aufgrund dessen, dass es noch keinen hinreichenden Tatverdacht gibt, der die Verdachtsmomente gegen eine bestimmte Person erhöhen könne. Auch die Süddeutsche Zeitung schrieb in ihrer Ausgabe vom Samstag, dem 03.07.2010, dass es zu einer solchen Warnung gegenüber der Deutschen Bank gekommen sei. Sie berief sich dabei auf abgehörte Telefongespräche der Mitarbeiter. Dabei sollte wohl ein Hinweis auf die bevorstehende Durchsuchungsaktion gefallen sein. Ob die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft auf die Quelle der Süddeutschen Zeitung ausgeweitet werden, bleibt indes unklar. Wittig wollte sich zu diesem Thema bis dato nicht äußern. Allerdings bleibt trotz der Warnung der Deutschen Bank, sowie der Ermittlungen, die derzeit gegen die eigenen Behörden laufen, der Verdacht bestehen, dass es zu Steuerhinterziehungen beim Handel mit Emissionsrechten gekommen ist. Ob und wie dieser Verdacht allerdings bewiesen werden kann, ist momentan ebenfalls unklar. Denn zunächst einmal ist das Kreditinstitut gewarnt und etwaige Ermittlungen in diese Richtung wenig erfolgversprechend.  Insofern bleibt abzuwarten, wie sich die Sache weiterhin entwickeln wird. Zur Zeit herrscht aber in den meisten Bereichen, die mit diesem Fall in Zusammenhang stehen, schlicht und ergreifend alles andere als Klarheit.

Jul 7

Redakteur

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Die Ferien haben bereits in einigen Bundesländern begonnen und damit auch die Urlaubs- und Reisezeit. Das heißt, dass jetzt viele Familien wieder in den wohl verdienten Jahresurlaub starten. Doch immer mehr Menschen wollen auch im Urlaub nicht auf Netbook und Co. verzichten. Allerdings warnen beispielsweise die G Data Securitylabs vor den teils enormen Sicherheitslücken beim Surfen im Urlaub. Die vielen Internetcafés verzichten aus Kostengründen oftmals auf entsprechende Sicherheitseinrichtungen. Deshalb sind die PCs, die hier zur Verfügung stehen, oft auch mit Schad- und Spionageprogrammen ausgestattet, die alle Eingaben des Nutzers aufzeichnen. Aus diesem Grund empfehlen Experten, keine sensiblen Daten einzugeben, wie den Zugang zum Online-Banking oder zum E-Mail Account. Sinnvoll kann es ebenfalls sein, ein komplettes Backup der Festplatte anzufertigen, welches dafür sorgt, dass im Falle des Diebstahls tatsächlich nur das Netbook weg ist, nicht aber noch alle wichtigen, persönlichen Daten. Für den Versand von Urlaubsgrüßen via E-Mail sollte zur eigenen Sicherheit ein individuelles Postfach angelegt werden. Ein gratis Account ist binnen weniger Minuten erstellt und kann nach dem Urlaub schnell wieder gelöscht werden. Am besten verwendet man für den vorübergehenden Account ein anderes Passwort, als für den heimischen E-Mail-Zugang. Es sollte aber ebenso sicher und kompliziert sein. Nach der Nutzung öffentlicher Computer oder dem Surfen über ein öffentliches WLAN Netz sollten Cookies, Historien und temporäre Dateien gelöscht werden. Für die Vielsurfer eignet sich eine UMTS-Karte. Diese ist zwar mit Kosten verbunden, verhindert aber das Einsehen der eigenen Daten durch Dritte. Wird der Laptop vorwiegend im heimischen Netzwerk verwendet, sollte vor dem Urlaubsantritt noch einmal eine Prüfung der Aktualität von Firewall und Virenschutz stattfinden. Alle Programme, Plug-Ins und Service-Packs, die es zum jeweiligen Zeitpunkt gibt, sollten aktuell aufgespielt sein. Ebenfalls sinnvoll ist die Anlage eines zusätzlichen Nutzungsprofils, welches lediglich eingeschränkte Rechte aufweist. Dieses sollte im Urlaub ausschließlich, insbesondere für das Surfen im Web genutzt werden.

Jul 3

Redakteur

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In der letzten Ratssitzung in Gruibingen brachte der Gemeinderat Heinz Frey ein allgemein bekanntes Problem zur Sprache: Der Hundekot! In den letzten Jahren hätte die Verschmutzung durch Hundekot extrem zugenommen und das könne man so nicht mehr hinnehmen. Überall stößt man auf Hundedreck und sogar der ganze Flecken sei dadurch schon verunreinigt. Dazu kommen außerdem noch die Touristen auf der Markung, die ihre Hunde Gassi führen und die Hinterlassenschaften ihrer Tiere nicht beseitigen. Vor allen Dingen von der Bad Boller Seite werden die Hunde auf der Wiese frei laufen gelassen, die ihre Geschäfte dort verrichten, die dann in die Landwirtschaft gelangen. Ebenfalls schilderte Frey von den gleichen Problemen von der Mühlhausener Seite und am Kornbergsattel. Frey forderte eine Erhöhung der Hundesteuer und vor allem auch härtere Strafen. Er zog sogar in Betracht eine Detektei zu beauftragen, die die Hundehalter auf frischer Tat ertappt. Die Detektive sollten sich auf die Lauer legen und die Hundehalter aufspüren, die den Hundekot nicht ordnungsgemäß entfernen. Die unbelehrbaren Hundehalter müssten dann mit einer Geldstrafe von 500 Euro rechnen, welches wohl der beste Lerneffekt sei. Allerdings wollten die anderen Ratsmitglieder nichts von Detektiven für diese Angelegenheit wissen. Obwohl man die Detektivarbeit nicht unterschätzen sollte, denn durch das Ermitteln könnten diejenigen Hundehalter ausfindig gemacht werden, die die Hinterlassenschaften nicht beseitigen. Denn mit einer Erhöhung der Hundesteuer würden nur die eigenen Bewohner bestraft, aber nicht die so genannten Gassi Touristen. Mit der erhöhten Hundesteuer würde man die Einwohner verärgern und sie würden dann erst recht die Hundehaufen liegen lassen. Mit der Beauftragung einer Detektei in Bezug auf die Verunreinigungen von Hunden, könnten dann die wahren Übeltäter ermittelt werden. Schließlich lassen nicht alle Hundehalter den Kot ihrer Tiere einfach achtlos liegen, sondern entsorgen ihn ordnungsgemäß. Die Gemeinderatsmitglieder von Gruibingen sollten doch erst einmal diese Möglichkeit in Betracht ziehen, bevor sie alle Hundebesitzer unnötig verärgern und diese für die Touristen noch mit bezahlen müssen.

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