Nov 15

Redakteur

Die Security bei einem Fußballspiel hat eine Menge Aufgaben. Man kann davon ausgehen, dass, je größer und bekannter die aufeinander treffenden Vereine sind, je mehr Fans im Stadion sind, umso größer auch das Sicherheitsteam ist. Die Einlasskontrolle ist bei der Menschenmasse im Stadion am wichtigsten. Taschenkontrollen, wegen mitgebrachter Alkoholika, Waffen oder Drogen, aber auch möglicher Wurfgeschosse, wie etwa Glasflaschen, sind fast noch wichtiger, als die Kontrolle des Tickets. Nicht auszudenken, wenn sich Menschen durch Waffen, Wurfgeschosse oder ähnliches verletzen könnten. Gnadenlos muss die Security hier jede Diskussion beenden, alle Fans gleich behandeln und konfiszieren, was es zu konfiszieren gibt.

Fast schon nebenbei erfüllt die Security auf einem Fußballspiel auch die Funktion von menschlichen Wegweisern. Den Weg zum nächsten Getränkestand, zur richtigen Fankurve und alle weiteren Örtlichkeiten müssen die Sicherheitsdienstler kennen und erklären können. Bis alle Fans im prall gefüllten Stadion Platz genommen haben, bis alle Taschen und Tickets kontrolliert und alle Unklarheiten beseitigt sind, werden etliche Portionen Durchsetzungsvermögen und Geduld benötigt. Alkoholisierte, aber friedliche Fans treffen auf Hooligans, dazwischen sind Jugendliche ohne Begleitpersonen, Kinder, die ihre Väter suchen und ein weiteres, bunt gemischtes Meer aus Parolen singenden Menschen. Hier einen klaren Kopf zu bewahren, ist für die Security nicht immer leicht.

Während den Spielen hat die Security natürlich auch etwas zu tun. Sie müssen in den Gängen, zwischen den Rängen und am Spielfeldrand aufpassen, dass keine Flitzer es auf das Spielfeld schaffen, dass keine Fans irgendwelche Dinge zu den Spielern werfen, dass sich niemand verletzt. Den schlimmsten Job haben nur manche aus dem Team, nämlich die, die direkt am Spielfeldrand stehen müssen… Mit dem Rücken zum Spiel.

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